Queere Bildung für Jung und Alt - Respekt beginnt im Kopf!

Das Projekt ist Teil eines sachsenweiten Bildungsnetzwerkes zu den Themenbereichen Vielfältige Lebens- und Liebesweisen sowie Geschlechtsidentität. Es wird im Rahmen des Förderprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ der Sächsischen Staatskanzlei gefördert. Entsprechend der Leitlinien des Programms will das Projekt zur Auseinandersetzung anregen, Toleranz fördern und Fachkräften Handlungsorientierung im Umgang mit der Thematik vermitteln. Dazu vermitteln wir Wissen, unterstützen Austausch und Reflexion und qualifizieren Multiplikator_innen.

Auf Anfrage bieten wir Workshops, Seminare und Vorträge
für Multiplikator_innen (Lehrende, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen) und Arbeitgeber.

Themen sind u.a.:

  • Lebens- und Konfliktlagen von transidenten Menschen
  • Transidentität als Herausforderungen in Schule, Kita und Jugendhilfe
  • Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in Unternehmen
  • Strategien gegen Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung

Zudem verstehen wir das Projekt als Plattform für Information, Austausch und Reflexion.

Ziel ist es, die o.g. Themen in die Wahrnehmung zu rücken, Strategien gegen Diskriminierungen zu vermitteln, zur Toleranzbildung beizutragen und die Entwicklung von Handlungsorientierung im Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt zu unterstützen. In diesem Zusammenahng bieten wir Fallbegleitung für Schulen, Hort, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie (andere) Arbeitgeber_innen.

Denn: RESPEKT BEGINNT IM KOPF!

Kontakt und weitere Informationen:

respekt@gerede-dresden.de
0351 - 79 21 35 30

Ansprechpersonen:

Anne Liebeck, Projektleiterin
Dipl. Sozialogin, Erwachsenenbildnerin, Referentin

Sabine Grimm, Bildungsreferentin
M.A. Erziehungswiss., Psych., Phil. / Beraterin, Coach (DGfC), Supervisorin (DGSv*)

TransOut! - Fallbegleitung im Umgang mit transidenten Kindern und Jugendlichen in Schule und Jugendhilfe

Im Rahmen unserer Bildungsveranstaltungen mit Pädagog*innen werden wir immer wieder mit Fragen konfrontiert, wie:

  • Was kann ich/können wir tun, um ein Trans*-Mädchen/einen Trans*-Jungen auf seinem Weg zu unterstützen und vor Diskriminierung und Gewalt zu schützen?
  • Wie könnte ein für alle Beteiligten „verträgliches“ Coming Out in der Schule gestaltet werden?
  • Wie unterstütze ich meine Schüler*innen dabei, mit der neuen Situation umzugehen?
  • Wie ist die Schule rechtlich abgesichert, z.B. im Hinblick auf die Verwendung des neuen Vornamens oder der Benotung im Sportunterricht?
  • Welche Toilette soll sie bzw. er in Zukunft nutzen?
  • Was sollten oder müssen wir im Kollegium klären?

Dabei wird immer wieder deutlich, dass der Gesprächs- und Beratungsbedarf über das im Rahmen eines Seminares, eines Workshops Mögliche hinausgeht. Notwendig ist die Etablierung eines niederschwelligen und in Abständen wiederholt nutzbaren Angebots zur spezifischen Fallarbeit. Anders als in der bereits von Gerede angebotenen Einzelberatung für Pädagog*innen sollen dabei der schulen- bzw. institutionsübergreifende Austausch gefördert und die Kompetenzen der pädagogischen Fachkräfte nutzbar werden, die an ihrer Schule bzw. Einrichtung bereits Comingout-Prozesse von Schüler*innen begleitet haben.

Wir bieten Pädagog*innen und Berater*innen die Möglichkeit der Beteiligung an einer offenen Fallgruppe zum Trans*- Coming Out von Kindern und Jugendlichen.

Begleitung:

Sabine Grimm, Bildungsreferentin
M.A. Erziehungswiss., Psych., Phil. / Beraterin, Coach (DGfC), Supervisorin (DGSv*)

Bei Interesse melden Sie sich bitte via email: sabine.grimm@gerede-dresden.de

Termine und Ort vereinbaren wir dann gemeinsam.

Sollten sich mehrere Interessent*innen aus einer Region melden, kommen wir auch gern vor Ort.

Transidentität in der Arbeitswelt - Workshops und Fallbegleitung für Unternehmen

Wir suchen Gesprächspartner*innen und Menschen, die sich engagieren wollen.

Das Bildungsprojekt „Queere Bildung für Jung und Alt - Respekt beginnt im Kopf!“ des Gerede - homo bi und trans e.V. in Dresden entwickelt ein Angebot zur Bildung und Begleitung von Fachkräften und Aktivist*innen im Themenfeld Transidentität und Intersexualität in der Arbeitswelt.

Wir suchen Menschen, die bereit sind, uns von ihren Erfahrungen mit Intergeschlechtlichkeit, Trans*- oder nicht binärer Geschlechtsidentität in der Arbeitswelt zu erzählen.

Falls Sie als Führungskraft bereits mit intergeschlechtlichen oder transidenten Menschen gearbeitet haben, interessiert uns, wie Sie und Ihre Mitarbeiter*innen mit geschlechtlicher Vielfalt im Unternehmen bzw. im Team umgehen, welche Herausforderungen und Chancen Sie sehen und was es braucht, um eine Kultur gegenseitiger Anerkennung in Vielfalt zu leben.

Falls Sie selbst intergeschlechtlich oder transident sind, interessieren uns Ihre berufsbiografischen Erfahrungen, z.B. hinsichtlich Bewerbung, Kommunikation und Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kolleg*innen, Aufstiegschancen etc. 

Wenn Sie sich darüber hinaus im Rahmen eines Ehrenamtsprojektes bei der Erarbeitung und Durchführung von Bildungsangeboten für Arbeitgeber*innen engagieren wollen, würden wir uns freuen.   Näheres besprechen wir dann gern persönlich.

Bitte melden Sie sich bis zum 5. November bei uns.

Im Zeitraum vom 6. bis zum 19.11. werde ich Sie kontaktieren, um das weitere Vorgehen mit Ihnen gemeinsam abzustimmen.

 

Sabine Grimm, Bildungsreferentin
M.A. Erziehungswiss., Psych., Phil. / Beraterin, Coach (DGfC), Supervisorin (DGSv*)

Kontakt:              sabine.grimm@gerede-dresden.de