Liebesleben nach dem Aus: Keine queere Bildung mehr für Jugendliche in Ostsachsen

Keine Queere Bildung mehr für Schüler*innen in Ostsachsen

Leider wird unsere queere Bildungsarbeit 2022 durch das Weltoffene Sachsen nicht mehr gefördert.
Da somit unseren Angeboten die finanzielle Grundlage entzogen ist, führen wir seit Januar 2022 keine Bildungsveranstaltungen mehr durch. In Dresden und Ostsachsen gibt es nun keine entsprechenden Angebote mehr.


Vielen Dank für die oft jahrelange Kooperation und das Vertrauen in unsere Arbeit!

Das Projekt war Teil eines sachsenweiten Bildungsnetzwerkes zu den Themenbereichen Vielfältige Lebens- und Liebesweisen sowie Geschlechtsidentität. Es wurde im Rahmen des Förderprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ der Sächsischen Staatskanzlei gefördert.

Seit 16 Jahren waren wir in ganz Ostsachsen in Schulen und Projekten der Kinder- und Jugendhilfe unterwegs und führten v.a. mit Schüler*innen Projekte zur Thematik geschlechtlicher und sexueller Vielfalt durch. 

Oft waren diese Veranstaltungen eingebunden in den Rahmen des Ethik-, Religions- und Biologieunterrichts. 

Dabei war uns wichtig, den Jugendlichen Raum zu geben für offene Gespräche über:

  • Rollenbilder und Rollenerwartungen
  • verschiedene Lebensentwürfe
  • Liebe, Sexualität und Partnerschaft
  • sexuelle Orientierungen (hetero-, homo-, a-, bisexuell) und
  • Geschlechtsidentität (z.B.: Transidentität)

 

Meinungen von Schüler*innen

Meinungen von Schüler*innen

„Ihr habt es geschafft, dass ich meine Vorurteile abgebaut habe.“
„Man müsste das Thema viel ausführlicher im Unterricht behandeln, da viele noch Probleme mit Lesben oder Schwulen haben!“
„Mich interessiert es, wie sie denken und leben“
„Ich fand es super, dass offen über alles geredet wurde!“